DIE GEMEINSCHAFTEN

 

Die Gestaltung der rechtlichen Beziehungen in ARTABANA-Gemeinschaften haben zum Ziel, die Achtung der Persönlichkeit des Anderen und seine Gleichwertigkeit als Mitmensch im Lebensalltag sichtbar zu machen, sowie seine persönlichen Freiheiten zu garantieren. Grundlage ist die gegenseitige Anerkennung des Anderen und seiner Individualität, seiner persönlichen Entscheidungen und seiner Lebensführung.

Die Gemeinschaften geben sich eine Form, die aus freien Vereinbarungen der Mitglieder untereinander bestehen. Die einzelnen Gemeinschaften sind völlig frei in der Wahl und Gestaltung ihrer Rechtsform. Diese sollen dem bestehenden Recht entsprechen.

 

Das Respektieren bestehenden Rechts schafft den Rahmen für ein inneres Rechtsbewusstsein in den Gemeinschaften. Dort regeln Achtung und Anerkennung das Verhältnis zwischen den Menschen. ARTABANA-Mitglieder pflegen Entscheidungen im Konsens zu treffen und die gemeinschaftsinternen Rechtsbeziehungen autonom zu regeln. Sollte eine Konsensentscheidung nicht möglich sein, ist darauf zu achten, dass die Minderheit Gehör findet und auf diese Weise den Beschluss der Mehrheit mittragen kann.

Für allfällige Streitsituationen wird eigens ein Konsensfindungsgremium gewählt. Schlichtung ist hier als Hilfe zur Konsensfindung zu verstehen.

 

Die Verwaltung soll so schlank sein und von so vielen Schultern getragen werden, dass sie in Selbstverwaltung unentgeltlich möglich ist.

 

Die Mitgliedschaft in einer ARTABANA-Gemeinschaft wird möglich, wenn das beitrittswillige Mitglied verbindlich die Artabana-Richtlinien auch für sich persönlich als stimmig anerkennt.

 

ARTABANA-Gemeinschaften bilden sich auf lokaler Ebene.

Diese schliessen sich im ARTABANA SCHWEIZ Solidaritätsfonds zusammen (seit 1995).

 

KONTAKT


ARTABANA SCHWEIZ


Sekretariat
P.O. Ernst
Zürchermatte 18c
CH - 3550 Langnau
034' 496 71 11

 

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